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Gimpeltaubenbronze, rezessiv geschlechtsgebundene Weißflügel der Gimpeltauben und der Farbkontrast zwischen Körper und Flügelfärbung (Gimpel pattern) bei Gimpeltauben

Archangel and Gimpel Bronze and Gimpel Pattern

Das Interesse an der exotischen Färbung der Gimpeltauben mit den Kontrasten von Schwarz und glänzendem Kupfer bei den Schwarzflügeln, dem Kupfer und Gold abgegrenzt von einem erstaunlich sauberen Blau bei den Blauflügel, und dann Weiß und Gold bzw. Kupfer bei den Weißflügeln, scheint nach dem 100-jährigen Jubiläum des Sondervereins noch gewachsen zu sein.

Beigetragen dazu haben sicherlich auch die werbenden Auftritte des Clubs auf den Großschauen und die Publikation des Buches von Klaus Gebhard und Heinrich Schröder „Alles über die Gimpeltauben“ http://www.taubensell.de/alles%20ueber%20die%20gimpeltauben.htm sowie die von Heinrich Schröder erstellte Vereins-Chronik „1919-2010. 100 Jahre Sonderverein der Gimpeltaubenzüchter“.

Das Interesse an Gimpeltauben ist aber nicht nur in Deutschland groß. Mitglieder des Vereins kommen aus Belgien, Holland, aus der Schweiz, aus Großbritannien, Frankreich und Dänemark. Auch in den USA hat die Rasse viele Freunde und auch in Österreich, Ungarn und in Südafrika experimentieren kenntnisreiche Züchter mit der Gimpeltaubenfärbung.

Unterschiedliche Farbtönungen bei Gimpeltauben wurden in den von Lester Paul Gibson in den USA herausgegebenen Pigeon Genetics Newsletter in der Ausgabe vom Januar 2012 vorgestellt und auch die Ausgabe vom Februar stand teilweise im Zeichen der Gimpeltauben und der Gimpeltaubengenetik.

Weißflügel – geschlechtsgebunden rezessiv

Für diejenigen, die die genetische Diskussion bisher nicht oder nur am Rande verfolgt haben, eine Vorbemerkung. Der weiße Flügel der Gimpel ist genetisch nicht weiß und keine Scheckung. Kupferne und goldene Einlagerungen zeigen, dass es sich genetisch um rotfahle bzw. goldfahle Tiere handelt, die einen zusätzlichen Aufhellungsfaktor besitzen, der in der Literatur von Gibson (2005) mit wwg (whitewing gimpel) bezeichnet wurde. Die Übertragung des Faktors auf Tiere mit schwarzer Grundfarbe, also Blaubindige oder Blaugehämmerte, ist möglich. Der Faktor hat bei schwarzer Grundfarbe aber keinen Einfluss auf das Erscheinungsbild. Die Tiere bleiben weiterhin Kuper- oder Goldblauflügel mit Binden, ohne Binden oder mit einer Hämmerung.

Es gibt andere Aufhellungsfaktoren, die auch einen die Färbung lichter erscheinenden Effekt bei schwarzer Grundfarbe bewirken. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass diese in den Gimpelzuchten vorhanden sind. Man hatte bis jetzt geglaubt, der Faktor „wwg“ sei einfach rezessiv. Eigene Kreuzungen und Berichte aus anderen Zuchten weckten Zweifel daran. Sie deuteten auf einen dominanten oder einen geschlechtsgebunden rezessiven Erbgang hin. Weitere Tests untermauerten, dass der Erbgang geschlechtsgebunden rezessiv ist.

Aus der Zucht von Bertus Pretorius wurden in der Februar-Ausgabe 2012 der von Lester P. Gibson herausgegebenen Pigeon Genetics Newsletter Fotos der Nachzucht aus goldfarbenen Weißflügelkreuzungen mit Stammbäumen gezeigt (Figure 1). Bei allen Tieren handelt es sich um Goldene. Der gezeigte Täuber mit lavendelfarbenen Flügeln ergab mit einer gehämmerten Blauflügeltäubin zwei in der Bildleiste in der Mitte gezeigte Jungtiere. Sie sahen anfangs im Nest weiß aus, das links gezeigte Jungtier entpuppte sich aber später als heller Blauflügel, das andere als Weißflügel.

Interessant ist die Abstammung der Eltern und hier besonders aufschlussreich die Abstammung der Mutter. Sie stammt von einem Weißflügelvater und einer gehämmerten Blauflügeltäubin, die in der Bildleiste ganz rechts gezeigt ist. Da die Weibchen geschlechtsgebunden die Grundfarbe (schwarz/blau bzw. Brieftaubenrot) vom Vater und nicht von der Mutter übernehmen, können wir schlussfolgern, dass die schwarz/blaue Grundfarbe vom Vater übernommen wurde und dieser damit in der Grundfarbe ein spalterbiges Tier gewesen sein muss (+//BA). Eine wichtige und neue Erkenntnis daraus: Auch für die Grundfarbe spalterbige Täuber können bei Reinerbigkeit für den Weißflügelfaktor (wwg//wwg) äußerlich Weißflügel darstellen. Der lavendelflügelige Täuber stammt aus einer Kreuzung von Blauflügel und Weißflügel. Man kann daher davon ausgehen, dass er spalterbig für die schwarze Grundfarbe und zumindest spalterbig, wahrscheinlich aber reinerbig für den Weißflügelfaktor ist. Da die Täubin ebenfalls einen weißflügeligen Elternteil hat, ist es keine Überraschung mehr, dass aus dem Paar sowohl Weißflügel als auch Blauflügel anfallen.

Darüber, dass die eigenen Kreuzungen eines Weißflügels mit einer schwarzgetigerten Hochflugtäubin und vor allem die Nachzucht daraus einen geschlechtsgebundenen Erbgang andeuteten, wurde bereits verschiedentlich auch auf dieser Homepage berichtet. Es scheint Faktoren zu geben, die die Wirkung des Aufhellungsfaktors herabsetzen und zu Irritationen führen können. Die Ergebnisse wurden zum Anlass genommen, einen Test durch die Paarung eines Weißflügels mit einer aschfahlen Pommerschen Schaukappe durchzuführen. Bei Geschlechtsgebundenheit sollten die Weibchen daraus Weißflügel sein, die Täuber Asch- oder Rotfahle, und das bestätigte sich. Die Fotos aus der eigenen Zucht zeigen neben dem Elternpaar in „Figure 2“ zwei Gold-Weißflügeltäubinnen im Nestgefieder, anfänglich fast weiß erscheinend. Das andere Foto zeigt eine goldene Weißflügeltäubin aus diesem Paar mit ihrem rotfahlen Bruder. Die goldene Täubin ist wahrscheinlich deshalb so hell im Hals- und Brustgefieder, weil sie spalterbig für den Farbausbreitungsfaktor ist. Der Farbausbreitungsfaktor Spread unterdrückt tendenziell Bronze und Gold.

Kupfer oder gleichbedeutend Bronze

Kupfer betrifft die Körper- und Kopffarbe, die bei den Kupfergimpel eine leuchtende mit Rotglanz versehene Kupferfarbe und bei den durch den Pale-Faktor verdünnten Goldgimpeln ein reines Gold ohne grüne oder rote Einlagerungen sein soll. Aussagen zur Vererbung in der Literatur sind widersprüchlich. Metzelaar sprach 1926 von einem dominanten Bronzefaktor, Horlacher kam 1930 zum Ergebnis eines rezessiven Erbganges. Schuld an seinem Ergebnis war die Versuchsanordnung. Er hatte fälschlich angenommen, Kreuzungen mit Schwarzen könnten bei seinen Tests eine Antwort auf die Frage der Vererbung der Bronzefärbung geben. Schwarze tragen aber den Farbausbreitungsfaktor „Spread“, und dieser unterdrückt Bronze. Christie und Wriedt nahmen etwas zeitgleich Tests mit Schwarzen und Roten vor, deren Ergebnisse Bjaanes 1931 veröffentlichte. Da die meisten der im Test genutzten Schwarzen offenkundig spalterbig für den Ausbreitungsfaktor waren, kann man an den publizierten Ergebnissen sowohl die das Bronze überdeckende Wirkung des Ausbreitungsfaktors als auch die Dominanz des Bronzefaktors beim Fehlen des Farbausbreitungsfaktors ablesen. 1993 schrieb Gibson von einem rezessiven „Gimpel pattern bronze“ und davon, dass bei Kreuzungen das Bronze in der Regel nicht zu finden sei, was als eine rezessive Vererbung von Bronze interpretiert wurde und was im Gegensatz zu der zwischenzeitlich auch von Quinn (1971) festgestellten Dominanz des Faktors stand.

Eigene Kreuzungen eines für Pale (Gold) spalterbigen Kupferschwarzflügels mit einer leichtgehämmerten blauen Brieftaube (Figure 3) und mit einer Wiener Hochflugtäubin bestätigten die ursprüngliche Annahme Metzelaars von einem dominanten Faktor für die Körpergrundfarbe. Der Kopf bleibt in der Regel aber dunkel. Hochlan hatte 1983 über eine ähnlich starke Ausprägung des Gimpeltaubenbronzes bei Paarungen mit Felsentauben berichtet.

Árpád Cséplő aus Ungarn (http://www.columba.hu/genetika.html) kam wie Bertus Pretorius zu gleichen Ergebnissen, so dass man davon ausgehen kann, dass der für das bronze Grundgefieder mit Ausnahme des Kopfbereichs verantwortliche Faktor in der Regel dominant wirkt. Verantwortlich für bronze bzw. in der Verdünnung für goldene Köpfe ist nach der eigenen Einschätzung ein zusätzlicher rezessiver Faktor. Das gilt, wenn nicht andere Erbfaktoren, die im Wild-Typ nicht angelegt sind, unterstützend oder verhindernd hinzutreten. Die Aussagen beziehen sich auf das Vorhandensein des Bronzetons, nicht auf die Qualität. Gimpeltaubenzüchter wissen, wie schwer es ist, einen perfekten Gimpel zu erzüchten. Es müssen viele weitere modifizierende Faktoren gesteuert werden, um die optimale Färbung zu erreichen.

Rudolph Esterhysen und Bill Peterson berichten in der Februar-Ausgabe der Pigeon Genetic Newsletter 2012 darüber, dass nach vielen Berichten aus Verpaarungen von Gimpeln mit dem Wild-Typ keine Jungtiere mit Bronze gefallen seien. Nach den Erfahrungen von Horlacher und auch Bjaanes mit dem vermeintlichen Wild-Typ „Schwarz“ wäre es wichtig zu wissen, mit welcher konkreten Färbung gepaart wurde. Spread überdeckt Bronze. Auch Eisfarben hat nach frühen Erkenntnissen von David Rinehart die Tendenz. Das gleiche berichtete vor einiger Zeit auch Lester P. Gibson, der seine ersten Kreuzungen u.a. auch mit Damascenern und Eistauben durchgeführt hatte. Er vermutet, dass sich Gimpeltaubenbronze bei Kreuzungen mit Tauben, die einen Halbmond im Halsbereich zeigen, entwickeln kann. Das scheint mit dem schwach durchschimmernden Bronze bei Felsentauben und typischen Brieftauben schon erfüllt zu sein.

Unabhängig davon scheinen andere Faktoren wie Faded und die Verdünnung das Zeigen von Bronze zu begünstigen, was auch der Eindruck von Árpád Cséplő bei seinen Kreuzungen war. Bei einer so komplexen genetischen Struktur mit Enablern, verhindernden und begünstigenden Faktoren wären genauere Angaben über die bei den Kreuzungen eingesetzten Farbenschläge erforderlich, um in der Erkenntnis weiter zu gelangen. Berichte über Kreuzungen werden schließlich gegeben, um die Erfahrungen in eigene Überlegungen einfließen zu lassen und mit eigenen Erkenntnissen zu kombinieren. Das ist auch einer der Gründe, warum hier authentische Fotos der beim Verfasser genutzten und gefallenen Tiere abgebildet sind.

Gimpel-Pattern

Der Begriff Gimpel-Pattern oder Muster der Gimpeltaubenfärbung hat in der Vergangenheit für Verwirrung gesorgt, weil nicht deutlich genug, dass der als rezessiv eingestufte Faktor nichts mit dem Gimpeltaubenbronze zu tun haben soll und weil ursprünglich dennoch von „Gimpeltauben Pattern Bronze“ gesprochen wurde (Gibson 1993). Es geht wohl um die Abgrenzung der Körpergrundfarbe von der Schild- und Schwanzfärbung, wie wir sie auch bei dunklen und gehämmerten Tieren haben, bei denen aber die Schildfarbe (und nicht die Körpergrundfarbe) durch Faktoren wie Modena Bronze oder den Toy-Stencil-Komplex eine vom Wild-Typ abweichende Färbung erhalten. Die Diskussion leidet darunter, dass nicht deutlich wird, welches denn die Alternative zum Faktor gp ist. Einfarbig rote oder goldene Tiere, die gelegentlich aus Gimpeltauben fallen, können es nicht sein. Diese sind Gimpel, die zusätzlich reinerbig Rezessiv Rot sind, und dieser Faktor überdeckt in Reinerbigkeit sowohl die Zeichnungen als auch den Bronzeton. Aus solchen Goldenen werden mit blaubindigen und blaugehämmerten Tieren anderer Rassen nicht überraschen auch Tiere mit goldenem oder kupfernen Brust- und Bauchgefieder gezogen, genau so wie aus korrekt gefärbten Gimpeln. Auch die Rostflügel oder „Füchse“ mit starkem Rostüberschuss in den Schwingen, der anderes als bei den meisten anderen Gold- und Kupfergimpeln mit der Mauser nicht verschwindet, können es nicht sein. Wenn das auf einem Erbfaktor allein beruhen sollte, dann verhält sich dieses Merkmal rezessiv, und nicht das mögliche Allel Gimpel-Pattern.

In einem Comment in der zitierten Februar-Ausgabe stellt Bill Peterson fest, wenn man Bronze aus den Gimpeln herauszüchten würde, dann würde man eine schwarze Taube erhalten. Wenn damit nur das Pigment gemeint ist, dann ist das richtig. Schwarz von der Grundfarbe her sind die Blau- und Schwarzflügel aber ohnehin, auch dann, wenn Bronze nicht herausgezüchtet wurde. Einfarbig schwarze Tauben sind es auf jeden Fall nicht, es sind Blaugehämmerte, Blaubindige od. –hohlige.

Zu den einfarbigen Goldenen ist eine Korrektur an den Aussagen von Bill Peterson in der Februar-Ausgabe zu den hier auf der Homepage durch den Verfasser dargestellten eigenen Kreuzungen notwendig, da sie Interessierte zu falschen Schlußfolgerungen verleiten könnte. Die genutzten Goldenen besitzen nicht den Farbausbreitungsfaktor. Schwarze sind nur deshalb gefallen, weil die in der Kreuzung verwendete schwarze Pommersche Schaukappe den Farbausbreitungsfaktor besaß: Einfarbig Gold mit einfarbig Schwarz ergibt einfarbig schwarz Jungtäuber und Pale-schwarze Jungweibchen, die durch den Vater spalterbig für den Farbausbreitungsfaktor sind, was sich auch in der Folgegeneration bestätigte.

Aus der ersten Rückkreuzung eines solchen schwarzen Jungtäubers aus der Paarung Gold x Schwarz an eine ebenfalls für den Farbausbreitungsfaktor spalterbige Schwarzsprenkeltäubin ist dann auch eine gehämmerte Blauflügeltäubin mit bronze Brust und Bauch gefallen. In einer weiteren Rückkreuzung an reine Pommersche Schaukappen hat sich das wiederholt (Figure 4).

 

Archangel or Gimpel Bronze and Gimpel Pattern in the Domestic Pigeon

Archangels are blackwing Gimpel pigeons and thus a sub-group of the Gimpel breed. Archangel and Gimpel Bronze are used synonymous. Besides Bronze also the whitewing trait present in the breed are somewhat specific. Gimpel pigeon genetics was a main topic in the January and February issues of the PGN 2012. Especially a report and photos from Bertus Pretorius gave an important insight into whitewing inheritance.

Whitewing – a sex-linked recessive

From the pedigrees of the lavenderwing Gimpel and the light bronze blue check dam presented in the February issue we may conclude that some hetero ‘black/dominant red’ cocks may show white or near to white wings: The light bronze blue check hen shown by him was raised from a light bronze whitewing cock and a light bronze bluewing (check) hen (photo). Since hens get their colour gene from the father the whitewing sire must have been heterozygous for black colour, and she also got the white wing trait from her father.

Figure 1: Gimpel from Bertus Pretorius, PGN February 2012 e-mail version. At the left a blue-wing checker light bonze hen and a lavenderwing light bronze cock. In the middle two of their young, a light blue-wing and a whitewing. At the right a checkered light bronze bluewing hen, mother of the light bluewing hen at the left

(Gimpeltauben von Bertus Pretorius. Foto 1 zeigt einen lavendelschwingigen Täuber und seine gehämmerte hellblauflügelige Täubin. In der Mitte links ein helles blauflügeliges und daneben ein weißflügeliges Jungtier. Ganz rechts die Mutter der gehämmerten blauflügeligen Täubin des Zuchtpaares)

The lavenderwing cock was raised from a light bronze bluewing and a light bronze whitewing. If the father was the bluewing and the mother the whitewing, the lavenderwing cock probably is heterozygous ‘black/dominant red’ at the colour locus. If the father is the whitewing he for sure is heterozygous at the colour locus. For the whitewing trait the cock might be homozygous or heterozygous, probably homozygous.

To summarize the genetic constitution of the couple: The lavenderwing cock and his bluewing hen both carry the whitewing trait. The lavender cock probably is heterozygous for black colour. Thus we may expect from the couple besides whitewing young also some bluewing young. And that is what we see at the photos, a light bluewing young and an ash red whitewing.

Information on white-wing crosses were presented at this homepage before. First tests showed that the trait is not a simple recessive but either dominant or sex-inked recessive. Recent tests of the whitewing indicate a recessive sex-linked inheritance, and that is in line with the results from Bertus Pretorius. Surprising for the author the information derived from the pedigree of the couple shown in the February issue that also heterozygous black/ash-red cocks that are homozygous may appear as whitewings.

The second photo from the own loft in Figure 2 shows two young whitewing hens from a light bronze whitewing Gimpel cock and a Spread Ash Pomeranian Eye Crested Highflier hen (S//+; •//BA) at photo 1. The Pomeranian hen is from a pure strain, there is no gimpel ancestry possible. Heterozygous whitewing cocks from this cross (wwg//+) were light mealy bars or Spread Ash, but not to be classified as whitewings. A whitewing hen with her mealy bar cock are shown below. Heterozygosity for Spread might explain the reduction of gold at the breast of the hen.

web.jpg IMG_1094-F1-Weissfluegel-as.jpg

Figure 2: Whitewing Gimpel cock and a Spread Ash Pomeranian hen at the left and the F1. In the middle two whitewing hens and at the right a white wing hen and her mealy barred brother

(Gold Weißflügel Gimpeltäuber mit einer reinrassigen (keine Gimpel im Stammbaum) aschfahlen Pommerschen Schaukappe mit vier Jungtieren der F1. In der Mitte zwei weißflügelige Täubinnen und rechts eine weißflügelige Täubin und ihr rotfahlbindiger Bruder)

Gimpel-Bronze – a dominant inheritance Ka1 supplemented by a recessive ka2

Reports about crosses of Black- and Bluewing Gimpel with the Wild-Type are very divergent. Metzelaar (1926) and Quinn (1971) concluded a dominant inheritance of Gimpel bronze, Hochlan (1983) got also bronze F1 from crosses with Rock Pigeons. Bronze F1 was more recently also reported by Árpád Cséplő and Bertus Pretorius. Horlacher (1930), Christie & Wriedt and Bjaanes (1931) were misdirected in their tests by not realizing that Spread masks Gimpel Bronze, however the results of their crosses confirm the thesis of dominant inheritance in the absence of Spread. In 1993 L.P. Gibson introduced the gene gp (Gimpel Pattern Bronze) and stated a recessive inheritance.

Own crosses were done to get a basis for an own judgment. From a cross of a blackwing Gimpel cock with a blue light check homer hen the author got 12 young in both sexes.  From a dark blue bar Vienna hen (Dirty) 6 young were raised.

From the first cross several young were documented at this homepage. All 18 showed distinct bronze breast and belly and the contrast that probably is called gimpel-pattern. One from 12 young from the first cross could be described as slight bronze, all the rest heavy bronze or gold. Bill Peterson in the February issue supposed Smoky might be responsibe for the distinct bronze in the F1, but smoky for sure was not present in the homer hen. See http://www.taubensell.de/gimpeltauben_teil1.htm, and in a later contribution http://www.taubensell.de/gimpeltauben_archangel.htm.

   Pale-Juli-2008-042

 Figure 3: Copper Blackwing Gimpel, heterozygous Palen, and light checkered blue Homer hen with two of their young, at the left a copper with dark wing and at the right a gold checkered blue wing hen  (für Pale spalterbiger Gimpel Kupferschwarzflügel mit einer blaugehämmerten Brieftäubin und zwei Jungtieren der F1)

The F2 from the Homer cross included some Gimpel-like youngsters inclusive the bronze head that seems to be directed by a recessive trait ka2. Now Rudolph Esterhysen and Bill Peterson both wrote in the February issue that they or their friends got no bronze in the F1 by mating Gimpel to the Wild-Type. Since that contradicts most reports it would be helpful to learn what “Wild-Type” meant in the concrete cases. Was it non-bronze at a black or andalusian or non-bronze of an ice coloured bird? Spread (black and Andalusian) masks bronze and still irritated Horlacher. For ice we know about a similar influence also from a comment some decades ago by David Rinehart and also from L.P. Gibson who assumes that if the "wild type" carries a trait for crop crescent it will show bronze in that area. Some traits like Faded, Pale and probably also Dilution on the other hand seem to enhance the bronze as also was realized by Árpád Cséplő at his test matings. There is no hint on a possible sex-influence at Gimpel bronze. Nevertheless, to exclude an influence also from the side of the supposed “Wild-Type”-partner used in crosses in reports more information should be offered. Thus it is of interest whether the cock or the hen was Gimpel-bronze in a cross, what coloration the partner had and what the outcome for young hen and young cock was.

Concerning the own crosses of self gold Gimpel the interpretation of Bill Peterson has to be corrected. He states that the gold Gimpel used carried Spread too. That is wrong and the statement could lead the reasoning of interested readers in a wrong direction. I got black and pale-black (Spread) progeny from a cross only because a self gold cock was mated to a black Pomeranian hen (S//S).

Results were shown also at the homepage http://www.taubensell.de/einfarbige_gimpeltauben.htm.

One of the black cocks from this cross was mated back to a black sprinkle (•//St; S//+) Pomeranian hen and both produced besides self blacks also a gold/bronze breasted hen with pale-blue checkered wings (Figure 4). And the same happened in the next generation from a further backcross of a black from the first backcross to a black Pomeranian (S//+). The hen at the left at the photo is non-pale and shows some reddish-bronze at the breast and neck, at the right a pale hen.

I want to stress that these young (shown at the photo) are heterozygous for Archangel Bronze since the cross breeds were bred back only to pure Pomeranian Eye Crested Highfliers.

Tauben-Gimpel-und-Platin-Ap.jpg  Ausschnitt-Gimpel-pale-und-.jpg

Figure 4: Offspring from a first and a second backcross to Pomeranian Eye-crested Highfliers after the cross with a self gold Gimpel cock (thus all of them are in the pedigree only from one side Gimpel-bronze related) (Jungtiere aus der 1. und der 2. Rückkreuzung an reinrassige schwarze Pommersche Schaukappen nach der Paarung eines einfarbig goldenen Gimpeltäubers mit einer schwarzen Pommerschen Schaukappe)

Gimpel Pattern

In the first presentation in literature Gimpel Pattern was connected with Gimpel-Bronze (Gibson 1993). In the later discussion the contrast between the colorations of the body and wings and tail is stressed. For those not familiar with the conception of Gimpel pattern gp it would be helpful to support the understanding with a description of non-Gimpel pattern. For sure it is not self gold or self recessive red. Tested self gold were homozygous recessive red (e//e), and that masks both bronze and pattern. As was still stated, mated with the Non-Spread Wild-Type they inherited like blackwing Gimpel. That means they produced young with gold or bronze breast and blue checks or blue dark checks. Non gimpel-pattern probably also does not mean those “foxes” or “Rusty flights” that sometimes are raised by blue-wing Gimpels (picture at p. 278 in the Gimpel book of Gebhard/Schröder). They may be looked upon as young with an overshot of bronze in the wings in the juvenile plumage that does not molt out. That also often happens in blackwing hens. Probably a too simple explanation, but those birds cannot represent the allele to gp since otherwise the Bronze-Overshot trait would be the recessive, not gp.

Bill Peterson in the February issue of the Newsletter 2012 made the statement: ”If we breed the bronze out of the Archangel, we should be left with a black pigeon”. This formulation might lead to different interpretations, too. He probably refers to the basic color and not to the phenotype, because the phenotype would be a blue bar or blue check, and that is what I got in the F2. But does that mean, if we eliminate Gimpel-Bronze we eliminate Gimpel-pattern too?