Home

Buch-Shop  

Ausstellungen

Genetik

Archiv

Literatur

   Links

Impressum

Facebook

 

 

Book-Shop

Shows

Genetics

Archive

Literature

 

 

 

 

Tagung der Züchtergemeinschaft für reducedfarbige Rassetauben am 10. September 2011 in Unna-Königsborn

Report on the Meeting of fanciers interested in reduced pigeons at 10th of September 2011 in 59425 Unna-Königsborn, Kurpark/Freizeitanlage Luisental

Die Züchtergemeinschaft für reducedfarbige Rassetauben hatte dankbar das Angebot des Rassetaubenvereins „Rote Erde e.V.“ mit Sitz in Unna angenommen, sich mit einer Präsentation am 16. Westfälischen Rassetaubentag zu beteiligen. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Schautafeln und erklärende Hinweise an den Käfigen erleichterten es den Interessierten, sich über die vorgestellten Raritäten zu informieren.

IMG_0944-Koenemann-Brinkwir.jpg IMG_0941-Schlotb-klein.jpg

Die Eröffnung durch die Gastgeber

Das Hauptkontingent der reducedfarbigen Tauben wurde durch Deutsche Modeneser, Feldfarbentauben und Thüringer Schildtauben gestellt. Dazu wurden in verschiedenen anderen Rassen Tauben mit seltenen Erbfaktoren gezeigt, die genetisch, wie die rubellafarbenen Brieftauben, eine direkte genetische Beziehung zu Reducedfarbenen haben, und von denen einige, wie Platinfarbene, trotz genetischer Unterschiede im Erscheinungsbild verblüffend ähnlich sind.

Den Anfang der Präsentation machten hellgrau-dunkelgesäumte Deutsche Modeneser, die durch eine gleichmäßige und sich recht stabil vererbende Grundfärbung mit der gewünschten dunklen Ränderung (Säumung) der einzelnen Federn der Schildfärbung einen sehr guten Eindruck machten. Tendenziell sind in dieser Zucht die Weibchen etwas dunkler als die Täuber gefärbt. Der Unterschied ist aber nicht dramatisch und hat seine Entsprechung in dem auch bei der blauen Felsentaube oft zu findenden relativ geringen Farbunterschied der Geschlechter mit auch hier etwas dunkleren Weibchen. Mit einem Jungtier, das von einer fast weißen Färbung des Jugendgefieders farbig auszumausern begann, zeigte Norbert Dietrich eine typische Eigenschaft von Hellgrauen Reduced, die man so auch bei Feldfarbentauben vorfindet.

IMG_0957-Modeneser-jung.jpg IMG_0980-Feldfarben-red-mB.jpg IMG_0979-Reduced-geh.jpg

Deutscher Modeneser Hellgrau-Dunkelgesäumt im Jugendgefieder, mausert korrekt aus, Feldfarbentaube Spread Reduced mit Binden und mit leichter Hämmerung

Bei den Feldfarbentauben wurden graue Reducedfarbene mit aufgehellten Binden gezeigt und dazu auch einige Reduced mit aufgehellten Farbbereichen im Schild. Letztere besitzen mit großer Wahrscheinlichkeit im Erbgut neben dem Reducedfaktor und dem Farbausbreitungsfaktor die gehämmerte Zeichnung. Die Hämmerung haben sie wahrscheinlich  in Mischerbigkeit mit der bindigen Zeichnung, es kann sich aber auch um eine aufgelockerte Hämmerungsvariante handeln. Die bei den Deutschen Modenesern und den Thüringer Schildtauben zu findende dunkelgraue Säumung ist bei den Feldtauben nicht vorhanden. Typisch für Reduced waren die von Zfr. Erwin Meyer vorgestellten Jungtiere im noch weißen Jugendgefieder, die in einzelnen Partien farbig auszumausern begannen und unterschiedliche Stadien erreicht hatten. Der Mauserverlauf entspricht dem, was bei den Deutschen Modenesern gezeigt wurde.

Thüringer Schildtauben wurden in der ganzen Bandbreite der Intensität der dunklen Säumung auf grauem Grund von Fritz Muchow und Peter Moser gezeigt. Der helle Grund der Schildfeder sollte erhalten bleiben, er soll nicht weiß sein, aber auch nicht zu sehr ins Graue abgleiten. Wenn die Tiere sehr hell werden, droht der dunkelgraue Rand zu verschwinden. Werden die Federn insgesamt dunkler, wird auch der Rand dunkler. Es wird züchterisch ein Ausgleich dieser widerstrebenden Ziele gesucht. Wie bei den anderen beiden Rassen besteht ein Zusammenhang zwischen der Schildfärbung und der Zeichnungsanlage. Das zeigte auch ein zur Demonstration vorgestelltes Tier mit einem dunkleren und unregelmäßig gesäumten Schild, das vermutlich spalterbig für die Binden oder eine für eine deutliche Säumung ungünstige Hämmerungsvariante war. Wie der Zusammenhang zwischen Art der Hämmerung und Säumung allerdings konkret aussieht und wie er in der Zuchtplanung genutzt werden kann, ist noch nicht klar. So fallen aus zwei sehr dunklen Tieren mitunter auch heller gefärbte Tiere mit schwachem Saum, aber auch aus schwach gesäumten solche mit stärkerer Säumung. Erschwert wird die Auswertung der Ergebnisse dadurch, dass Einzelpaarhaltung meist nicht möglich ist. Weitere Testpaarungen sollen in der nächsten Zuchtsaison zur Klärung beitragen.

IMG_0975-Thueringer.jpg IMG_0972-Thueringer-geh.jpg

Thüringer Schildtaube hellgrau-dunkelgesäumt mit noch nicht ausgemauserter, aber vielversprechender Schildfärbung, rechts daneben im Jugendgefieder ein wahrscheinlich für eine leichte Hämmerung oder für Binden spalterbiges Jungtier

Schon traditionell vertreten beimTreffen sind rubellafarbene Brieftauben, die in Verbindung mit dem Farbausbreitungsfaktor auch Ähnlichkeit mit Reduced besitzen. Die Färbung ist aber in der Regel nicht hellgrau mit dunkler Säumung, sondern insgesamt dunkler. Der Farbausbreitungsfaktor bewirkt bei dieser Färbung unabhängig von der Zeichnung Binden, Hämmerung oder dunkle Hämmerung eine relativ gleichmäßige Färbung des Gesamtgefieders. Anders als bei Reduced sind Bindige mit dem Farbausbreitungsfaktor nicht anders gefärbt als Gehämmerte mit dem Farbausbreitungsfaktor.

P1360851-Rubelle-01.jpgIMG_0969-Milky-dom-Opal.jpg

Rubella Brieftaube mit Farbausbreitungsfaktor 0,1 und Brieftauben Milky mit Binden und dunkelgehämmert Dominant Opal

Als Brieftaubenraritäten wurden ein milky-farbener Brieftäuber und ein dunkelgehämmerter Dominant Opal (rechts) von Rainer Krebs vorgestellt. Von der Erscheinung her war das erste Tier ein Milkyfarbener mit Binden. Wie wir inzwischen am Beispiel der „Milky-Mimics“ bei Süddeutschen Blassen gelernt haben, kann der äußerliche Eindruck allerdings auch täuschen. Es könnte sich auch um verschiedene Erbanlagen mit ähnlicher Wirkung handeln.

Wegen der Ähnlichkeit der Täuber mit Hellgrau-Dunkelgesäumten hat der Verfasser auch zwei Paare Platinfarbene vorgestellt, bei denen die beiden Pärchen den unterschiedlichen Farbton von hellen Täubern und dunkleren Weibchen gut demonstrierten. Einer der Jungtäuber machte durch den Mauserstand auch noch die Umfärbung von der dunklen Junggefiederfärbung zum hellen Altgefieder bei Platin deutlich.  Umgekehrt wie bei Reduced verläuft die Mauser von dunkel zu hell. Der Jungtäuber  zeigte auch die für Hellgrau-Dunkelgesäumte typische Ränderung, und das auf der Grundlage eines ganz anderen und nicht geschlechtsgebundene Erbganges.

IMG_0849-platin-mittel.jpg P1360817-Frosty-klein.jpg

1,0 platin Pommersche Schaukappe, mausert vom Jugendgefieder heller aus, und 1,0 Frosty

Frosty mit dem typischen Unterschied der farblich helleren Täuber und nicht von der Aufhellung erfaßten Täubinnen waren in 2 Paaren zu sehen. Dieser Erbfaktor hat insofern Bezug zu Reduced und Rubella als er wie diese beiden auf dem Geschlechtschromosom liegt. Er ist allerdings kein Allel dazu, sondern liegt an einer anderen Stelle auf dem Chromosom.

Gezeigt wurde darüber hinaus ein Pärchen Bleifarbene, ein sehr dunkler Täuber, bei dem von außen etwas graue Federn die Besonderheit anzeigten. Von unten betrachtet zeigte das Bauchgefieder deutlicher den genetischen Hintergrund. Das zweite Tier war eine rezessiv rote Täubin mit diesem Faktor und deutlichen Aufhellungen in den Schild- und Schwingen. Interessant ist der Unterschied in der Aufhellung der Schildfedern, denn bei Bleifarbenen geht die Aufhellung vom Federkiel aus, der Außenbereich der Federfahne bleibt farbig. Aus der Distanz betrachtet kann auch der Eindruck einer Säumung entstehen.

Bleifarben auf rezessiv roter Grundlage

Bei den Feldfarbentauben als Raritäten zu sehen noch zwei braune Feldfarbentauben mit Toy Stencil von Erwin Meyer. Ein Tier eine Braunfahle mit weißen Binden, das andere Tier ein braunfahl-weißgeschupptes Tier.

IMG_0963-braunfahl-klein.jpg IMG_0967-Ausschnitt-braunfa.jpg

Feldfarbentauben braunfahl mit weißen Binden und braunfahl-weißgeschuppt (Toy Stencil)

Reducedfarbene gibt es inzwischen auch bei weiteren Rassen, die hier aber nicht gezeigt wurden. Eine relativ neue Entwicklung sind Reducedfarbige bei Portugiesischen Tümmlern, die hier allerdings nicht gezeigt wurden.

Zuchtprobleme
Paarungen mit anderen Farbenschlägen:

Es hat sich über die Jahre gezeigt, dass Reducedfarbige problemlos rein gezüchtet werden können. Wenn man Anleihen bei anderen Farbenschlägen nehmen möchte, um Rassemerkmale zu verbessern, dann sind in den meisten Rassen schwarze Partner am besten geeignet und meist auch in sehr guter Qualität verfügbar. Wenn man schnelle Ergebnisse wünscht, dann sollte z.B. ein Hellgrau-Dunkelgesäumter an eine schwarze Täubin gesetzt werden, da daraus schon hellgrau-dunkelgesäumte Töchter fallen werden. Die schwarzen Söhne aus dieser Paarung werden erst in der folgenden Generation wieder Hellgrau-Dunkelgesäumte bringen, mit einer Hellgrau-Dunkelgesäumten verpaart zu 50% in beiden Geschlechtern. Bei der umgekehrten Paarung, ein reinerbiger schwarzer Täuber an eine Hellgrau-Dunkelgesäumte, wird in der ersten Generation nur schwarze Nachkommen bringen und nur die Söhne daraus sind für die Zucht der Hellgrau-Dunkelgesäumten von Nutzen.

Säumung:

Die Forderung nach der Säumung und die Bezeichnung als Hellgrau-Dunkelgesäumt sind beim Anerkennungsverfahren der Kölner Tümmler in den deutschen Standard gekommen. Der Saum läßt sich ohne große Probleme durch Selektion wegzüchten, wodurch ganz hell silbergraue Tauben entstehen.

Darauf, dass die „Säumung“ eigentlich keine ist, sondern eher eine Pigmentverdrängung zum Federrand hin, wurde schon verschiedentlich hingewiesen.  Es ist zumindest keine Säumung wie bei gesäumten Wyandotten und Zwerg-Wyandotten und auch nicht vergleichbar mit der Färbung bei den weißbindigen, weißgeschuppten und hellschildig gesäumten Farbenschlägen auf der Grundlage des Toy-Stencil-Farbenkomplexes. Auch Orientalische Mövchen und andere Rassen mit ähnlicher Säumung verdanken ihre Färbung anderen Erbfaktoren, so dem Stencil der Orientalischen Mövchen und wohl fast immer zusätzlich dem Toy Stencil.

Die Wirkungskette bei Toy Stencil kann man wie folgt veranschaulichen.

1.        Bei blaugehämmerten Tauben werden die einzelnen Federn auf dem Flügelschild und in der Binde durch den schwarzen Hämmerungsfleck geziert. Ein Hämmerungsfleck ist bei einigen Federn einseitig neben dem Federkiel zu finden, bei einigen Federn und bei einer dunkleren Hämmerung ausufernder auf beiden Seiten des Federkiels. Die nicht von der Hämmerung betroffenen Federteile sind heller blau gefärbt. Dadurch entsteht das abwechslungsreiche Bild einer schwarzen Hämmerung auf blauem Grund und bei einer dunklen Hämmerung verbleibt am Federrand nur eine zarte hellgraue Säumung.

2.        Wenn der Toy-Stencil Komplex in Reinerbigkeit dazu tritt, dann werden die schwarzen Hämmerungspartien weiß. Die Binden erscheinen durch Überlappung der Federn durchgängig weiß und auf dem Flügelschild entsteht das Bild einer weißen Schuppung auf dem weiterhin blauen Grund. Es hängt von der Größe und Form der Hämmerungsflecken ab, ob das Muster eher einer Schuppung oder einer Säumung ähnelt. Die Schwanzbinde bleibt schwarz auf blauem Grund.

3.        Wenn jetzt der Farbausbreitungsfaktor hinzu tritt, dann werden die Hämmerungsflecken nicht berührt, sie bleiben weiß. Verändert wird der blaue Rest der Feder. Statt eines blauen Dreiecks am Ende der Feder erscheint ein schwarzes Dreieck, bzw. statt der blauen Säumung am Federende erscheint eine schwarze Säumung.

Bei Reduced, aber auch bei Rubella und Platin als ähnliche Farbenschläge ist das anders.

1.      Als Ausgang betrachten wir wieder blaubindige und blaugehämmerte Tiere, bei denen die Hämmerungsflecken in Binden und Schild schwarz auf blauem Grund erscheinen.

2.      Wenn der Faktor Reduced in Reinerbigkeit dazu kommt, dann werden die schwarzen Hämmerungspartien aufgehellt und erscheinen zart rosafarben, bei Platin bräunlich-rot.  Anders als bei Toy Stencil wird bei Reduced das gesamte Gefieder aufgehellt, auch die Schwanzbinde wird grau-blau.

3.      Wenn jetzt noch der Farbausbreitungsfaktor hinzu kommt, dann wird das gesamte Gefieder grau-blau und die Bindenzeichnung wird von rosafarben in hellgrau-weiß verwandelt. Bindige Tiere erscheinen als Reduced mit weißen (hellgrauen) Binden. Eine leichte Hämmerung im Untergrund scheint bei Feldfarbentauben, aber auch bei Thüringer Schildtauben zu fleckigen, teilweise aufgehellten Schildern ohne dunkle Randung zu führen. Eine dunklere Hämmerung scheint dagegen mit einer dunkleren Randung verbunden zu sein. Das ist entgegengesetzt  zu Toy Stencil. Dort ist bei der leichter gehämmerten Variante ein relativ breiter schwarzer Rand zu finden und bei der dunkler gehämmerten Variante eine relativ schmale Säumung. Der farbige Teil nimmt also ab und nicht zu. Der Zusammenhang zwischen Zeichnungen und Säumung muss daher ein anderer sein, möglicherweise müssen auch noch ganz andere Erbfaktoren berücksichtigt werden. Ausgeschlossen ist auch nicht, dass eine Spalterbigkeit für den (dominanten) Farbausbreitungsfaktor einen Unterschied macht.

4.      Bei Platin und Rubella ist der Effekt noch mysteriöser, denn hier bewirkt der Ausbreitungsfaktor auch bei Tieren, die eindeutig die bindige Anlage oder allenfalls die normale Hämmerung im Erbgut besitzen, bei vielen Tieren eine den hellgrau-dunkelgesäumten Tieren vergleichbare Säumung bzw. Randung. Das unterstreicht, dass bei den Farbenschlägen der Reduced-, Rubella- und Platinvarianten andere Zusammenhänge zwischen den genetisch vorhandenen Zeichnungsanlagen und dem Erscheinungsbild im Zusammenwirken mit dem Ausbreitungsfaktor bestehen als bei Toy-Stencil-Varianten und Orientalischen Mövchen.

IMG_0995-geh-reduced.jpg IMG_0976-helle-Reduced-unge.jpg IMG_0975-Thueringer-Fluegel.jpg

Reduced gehämmert ohne Farbausbreitungsfaktor (links), Thüringer Schildtaube mit Farbausbreitungsfaktor (rechts) und schwacher Säumung (Mitte) sowie vielversprechende Schildzeichnung bei einem anderen Tier (rechts)

Für die Züchter steht zunächst weitere Zuchtarbeit an, um über Aufzeichnungen mehr gesicherte Informationen über die genetischen Zusammenhänge zu gewinnen. Die Züchter werden dabei weiterhin einen Gedankenaustausch über die Zuchtprobleme reducedfarbener Rassetauben pflegen. Konkrete Beschlüsse über weitere Treffen wurden nicht gefasst. Der besondere Dank der Gruppe gilt den Veranstaltern Harald Köhnemann und Marc Brinkwirth sowie unseren Zuchtfreunden „vor Ort“, Norbert Dietrich und Fritz Muchow, die für den reibungslosen Ablauf des Treffens sorgten.

IMG_0938-Reduce-Gruppe-klei.jpg IMG_0940-Meyer-Stolper.jpg

Teilnehmer bei der Stärkung und bei der Arbeit

Report on the Meeting of fanciers interested in reduced pigeons at 10th of September 2011 in 59425 Unna-Königsborn, Kurpark/Freizeitanlage Luisental

The meeting took place in a very good atmosphere thanks to the Club “Rote Erde”. The greatest groups of reduced pigeons at his event were German Modeneser, Field Pigeons and Thuringian Shield pigeons. German Modeneser and Thuringian Shields were shown in light grey with dark lacing, Field Pigeons in reduced grey with lighter (whitish) bars and some light checkered Spread Reduced. In addition barred, checkered and Spread Rubella Racing Homers were shown. Rubella is allelic to Reduced.  2 couples of platinum Pomeranian Eye Crested Highfliers (Spread Platinum) were shown. Typical was the sex dimorphisms in this rare color that is inherited not sex-linked. Despite the genetic difference the phenotype of platinum cocks is identical to some Spread Reduced. One of the differences between both colorations was demonstrated by a Spread Reduced Modena and two Spread Reduced Field Pigeons that molted from the near to white juvenile plumage to their grey adult plumage. Young platinum cocks in contrast show the typical change from dark grey to the light platinum adult plumage.

Rarities were also a mealy brown Field Pigeon with white bars (Toy Stencil) and a mealy brown white laced Field Pigeon on the basis of Toy Stencil. Both were presented by Erwin Meyer.

Rainer Krebs presented a milky bar Racing Homer and a dark checkered Dominant Opal. Finally the author presented two couples of rare frosty pigeons, also demonstrating the difference between sexes. Two lead colored birds were shown, a Spread blue and a recessive red. Comparable to Spread Rubella over the generation also Spread Lead have become darker, however, the recessive red demonstrated the typical lighting effect of the trait beginning from the feather quill and not restricted to the pattern areas of the feathers. The trait probably will get extinct soon since only a few birds exist and it proved not easy to cover the original coloration.

Several breeding problems were discussed at the cages.  Also the difference between the lacing of Toy Stencil colorations and Reduced, Rubella and Platinum colorations was a topic.

Toy Stencil affects the pattern, checks in the bar and shield. Thus blue white bars and blue white laced in different shades occurs, the black checks are changed to white and the remaining blue parts of the feathers produce the impression of a blue lacing. Spread does not affect the white parts of the feathers of Toy Stencil, however, the blue parts are changed to black. Thus black white bars and laced, following the different checker pattern, are produced.

The mechanism for reduced, rubella, platinum and also for lead pigeons is different. All four traits in a first step (in homozygous or hemizygous state) change the black checks of the bars and shield feathers to rose or reddish-brown in different shades. Therefore identical with Toy Stencil mainly pattern are affected. However, adding the Spread factor makes a fundamental difference. In Toy Stencil the contrast between the check mark at the feather and the remaining colored part is reserved. At Reduced, Rubella and Platinum the entire feather in Spread birds becomes lighter platinum or grey in different shades, there is no distinct check pattern. For Lead there is a difference since in the original birds we had a distinct lightening effect left and right from the quill. Platinum with a light lacing definitely are not dark check underneath and this also hold for Spread Rubella. Most of them are genetically bars or light checks (C).

The reason for the dark edge of the feathers of some Spread Reduced in contrast to other Spread reduced lacking this characteristic still has to be found. Probably the kind of pattern is of concern but not the only cause. Homozygous or heterozygous Spread might make a difference too.